Kirgisistan wurde erneut als das gefährlichste Land für Frauen unter den zentralasiatischen Staaten anerkannt

Kirgisistan wurde erneut als das gefährlichste Land für Frauen unter den zentralasiatischen Staaten anerkannt. Laut dem diese Woche veröffentlichten WPS- Ranking (Women's Peace and Security Index) liegt Kirgisistan auf Platz 95, hinter seinen regionalen Nachbarn. In dem Bericht heißt es, dass der Anteil der Frauen in Regierungsorganen in Kirgisistan nicht über 20 Prozent liegt und 13 Prozent der kirgisischen Frauen Opfer von Gewalt seitens ihrer Angehörigen sind.

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Von den anderen zentralasiatischen Ländern erhält Turkmenistan mit Platz 58 die höchste Punktzahl. Als nächstes kommt Kasachstan – auf dem 80. Platz belegte Tadschikistan den 90. Platz und Usbekistan lag auf dem 94. Platz, eine Zeile vor Kirgisistan.

Insgesamt umfasst dieses globale Ranking, das die Situation von Frauen in 13 Kategorien bewertet, 177 Länder. An der Spitze der Liste stehen Norwegen, Dänemark, Finnland, Island, Schweden, die Schweiz, Luxemburg, Österreich, die Niederlande und Neuseeland. Und die gefährlichsten Länder für Frauen waren Südsudan, Kongo, die Zentralafrikanische Republik, Afghanistan und Jemen.

Im vergangenen Jahr belegte Kirgisistan in diesem Ranking den 97. Platz unter 170 Ländern.

Der WPS-Index wird vom Georgetown Institute for Women, Peace and Security und dem PRIO Center for Gender, Peace and Security mit Unterstützung des norwegischen Außenministeriums veröffentlicht.

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