„Vereinigt euch für gemeinsame Interessen.“ Präsident Usbekistans an die Staats- und Regierungschefs der Länder

Der Präsident Usbekistans wies in einer Rede vor der UN-Generalversammlung auf die wachsende Spannung in der Welt hin, die durch eine „Vertrauenskrise“ und „eine Abkehr vom Völkerrecht“ verursacht werde. Er forderte die Länder auf, sich zu vereinen, „auf der Grundlage, dass gemeinsame Interessen höher sind als bestehende Widersprüche“.

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Am 19. September sprach der usbekische Präsident Shavkat Mirziyoyev bei der allgemeinen politischen Debatte der 78. Sitzung der UN-Generalversammlung in New York.

Das Staatsoberhaupt stellte fest, dass die aktuelle Sitzung „im Kontext grundlegender Veränderungen im System der internationalen Beziehungen“ stattfindet.

„Es gibt eine Vertrauenskrise, Probleme in der Tätigkeit globaler Sicherheitsinstitutionen und die Abkehr vom Völkerrecht verschärfen sich.“ All dies führt zu wachsenden Spannungen in der Welt“, sagte er.

„Aufgrund geopolitischer Widersprüche entstehen neue Hindernisse für den freien Austausch von Handel, Investitionen und Innovation. Selbst bei Fragen, die das Schicksal der gesamten Menschheit betreffen, wie dem Klimawandel, dem Kampf gegen Hunger und Ungleichheit, wurde der Dialog deutlich beeinträchtigt“, stellte der Präsident fest.

In einer solch schwierigen Situation betonte Shavkat Mirziyoyev: „Es ist notwendiger denn je, den Geist der Harmonie und der praktischen Zusammenarbeit zu bewahren und die Länder auf der Grundlage zu vereinen, dass gemeinsame Interessen höher sind als bestehende Widersprüche.“

Er erinnerte daran, dass Usbekistan im vergangenen Jahr im Namen der gemeinsamen Sicherheit und des gemeinsamen Wohlstands die Samarkand-Solidaritätsinitiative ins Leben gerufen habe .

„Unser Hauptziel ist ein tiefes Bewusstsein der Verantwortung für die Gegenwart und Zukunft unserer Länder und Völker unter Einbeziehung aller Parteien, die zu einer offenen und konstruktiven Zusammenarbeit im globalen Dialog bereit sind“, betonte er.

„Ich bin zuversichtlich, dass die Durchführung des Zukunftsgipfels im nächsten Jahr auf Initiative des UN-Generalsekretärs dazu beitragen wird, drängende Probleme der internationalen und regionalen Entwicklung zu lösen und den Einfluss und die Autorität unserer Organisation weiter zu stärken (UN-Hrsg. ) . “, sagte der Präsident Usbekistans.

„In diesem kritischen Moment der Geschichte sollten wir alle darüber nachdenken, was für einen Planeten wir künftigen Generationen hinterlassen werden“, sagte er.

„Nur durch gemeinsame Bestrebungen und gemeinsame Anstrengungen können dauerhafter Frieden und Wohlstand erreicht werden. Wir brauchen mehr denn je gegenseitiges Vertrauen, Solidarität und Zusammenarbeit“, betonte Shavkat Mirziyoyev.

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