Im Ranking der Länder mit der geringsten Hungergefahr unter 25 Ländern in Europa und Zentralasien belegte Kirgisistan den 23. Platz

Im Ranking der Länder mit der geringsten Hungergefahr im Jahr 2022 unter 25 Ländern in Europa und Zentralasien belegte Kirgisistan den 23. Platz (und den 40. Platz insgesamt unter 136 von Analysten überprüften Ländern*). Der Hungerindex in Kirgisistan lag bei 7,8. Je niedriger der Index, desto geringer ist das Risiko einer Hungersnot im Land, stellt Energyprom.kz fest.

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Der Welthunger-Index (GHI) ist ein Instrument zur umfassenden Messung und Verfolgung des Hungers auf globaler, regionaler und nationaler Ebene. WHI-Schätzungen basieren auf vier Indikatoren: Unterernährung, Wachstumsverzögerung bei Kindern, Auszehrung bei Kindern und Kindersterblichkeit.

Unter den GUS-Staaten ist die Situation besser als in Kirgisistan, beobachtet in Weißrussland, Usbekistan, Kasachstan, Russland, Armenien, Moldawien, Aserbaidschan und der Ukraine**. Kirgisistan liegt nur vor Turkmenistan und Tadschikistan.

* Im Jahr 2022 wurden Daten aus 136 Ländern ausgewertet. Daraus lagen genügend Daten vor, um die Indexwerte zu berechnen und 121 Länder in eine Rangfolge zu bringen.
** Der Status der Ukraine in der GUS ist aus mehreren Gründen umstritten.

Laut Our World in Data war Ende 2020 unter den GUS-Staaten ein höherer Konsum in Moldawien, Russland und Armenien zu beobachten. Niedrigere Werte wurden in Aserbaidschan (3,4 Tausend kcal pro Kopf und Tag), Weißrussland (3,2 Tausend kcal), der Ukraine (3 Tausend kcal), Tadschikistan und Turkmenistan (jeweils 2,8 Tausend kcal) sowie Kirgisistan (2,7 Tausend kcal) verzeichnet.

Zum Vergleich: 1991 verbrauchte die UdSSR durchschnittlich 3.000 kcal pro Kopf und Tag, im Jahr 2020 waren es weltweit 2,9.000 kcal, in Asien 2,9.000 kcal, direkt in Zentralasien 3,2.000 kcal.

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