Der „Clean Energy Transition Course” der Universitäten Almatys

In diesen Tagen findet in den Räumlichkeiten der Deutsch-Kasachischen Universität ein fünftägiges Trainingsseminar zu dem weltweit aktuellen Problemfeld der sauberen Energiewende statt.

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Die DKU hat in Zusammenarbeit mit der Almaty Universität für Energietechnik und Kommunikation, der Satpajew-Universität und der Kasachisch-Britisch-Technischen Universität mit Unterstützung der US-Mission in Kasachstan den Kurs zur sauberen Energiewende für kasachische Universitäten entwickelt. Gestern, heute und in den kommenden Tagen wurden und werden in der DKU die vorbereiteten Materialien dazu vorgestellt.

Moderiert wird die Veranstaltungsserie von Alexej Kobzew, Leiter des Labors für grüne Energie und Klimawandel an der Deutsch-Kasachischen Universität. Teilnehmer des Arbeitsseminars sind Studenten, Lehrkräfte und junge Spezialisten unter anderem aus den Bereichen Ökologie, Erneuerbare Energien und Nachhaltige Entwicklung.

Austausch und Zusammenarbeit wichtig
Die Eröffnung der Veranstaltung machte am Montag mit einer Begrüßungsrede Caroline Savage, die Konsulin der Vereinigten Staaten von Amerika in Almaty. „Der Übergang zur sauberen Energie ist nicht nur wichtig für den Planeten, sondern auch entscheidend für die Entwicklung der Wirtschaft Kasachstans“, betonte sie. Weiter zählte sie Projekte der Zusammenarbeit Amerikas mit den zentralasiatischen Staaten im Bereich Energiewende auf, die unter anderem von der United States Agency for International Development (USAID) durchgeführt werden.

„Es ist sehr wichtig, dass unterschiedliche Universitäten die Möglichkeit bekommen, sich auszutauschen und zusammenarbeiten“, hob anschließend Dr. Barbara Janusz-Pawletta, die Vizepräsidentin für internationale Zusammenarbeit und nachhaltige Entwicklung an der DKU, hervor. „Eine Energiewende ist kein leichter Schritt, aber gerade die jüngere Generation hat die Möglichkeit, über dieses wichtige Zukunftsthema nachzudenken“, so Januz-Pawletta abschließend.

US-Unterstützung für Energiewende in Zentralasien
Nach einer kurzen Vorstellungsrunde aller Teilnehmer des Auditoriums überzeugte Professor Chris Day von der Elliott School of International Affairs an der George Washington University die Zuhörer mit seiner Präsentation über die Wichtigkeit des Diskurses der Energiewende. Dabei trat vor allem die unzertrennliche Verbindung zwischen Energiewirtschaft und Politik in den Vordergrund.

Den Vormittag des ersten Veranstaltungstages beendete Andrij Mitskan, Projektleiter der USAID Power Central Asia Activity. Durch seinen informativen Vortrag lernten die Zuschauer die Einzelheiten der Arbeit der Organisation kennen. Ihr Ziel ist es, die fünf zentralasiatischen Länder bei der Umsetzung ihrer nationalen und regionalen Energieprioritäten zur Gewährleistung der Energiesicherheit zu unterstützen. Dabei sollen die Energiesektoren modernisiert und politische Mechanismen geschaffen werden, um dies zu ermöglichen.

In den kommenden Tagen haben alle Teilnehmer bei weiteren interessanten Vorträgen und Diskussionsrunden die Möglichkeit, sich intensiv mit diesem wichtigen Thema auseinanderzusetzen und neue Erkenntnisse darüber zu erlangen, wie wir unsere Zukunft in Kasachstan und der übrigen Welt sauber gestalten können.

Annabel Rosin

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