Die Sozialkarte wird im Herbst in Usbekistan eingeführt

In Usbekistan ist ab dem 1. Oktober die Einführung einer Sozialkarte für Bürger, die Sozialhilfe beziehen, geplant. Mit dieser Karte profitieren Sie von Vorteilen im Transport- und Versorgungsbereich.

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Ab dem 1. Oktober wird in Usbekistan eine Sozialkarte zur Finanzierung aller Sozialhilfeleistungen für die Bevölkerung eingeführt. Präsident Shavkat Mirziyoyev erklärte dies nach Angaben seines Pressesprechers Sherzod Asadov bei einem Treffen am Dienstag.

Zunächst werden die Fonds „Sakhovat i Kumak“ („Freundlichkeit und Unterstützung“), die Notebook-Fonds „Frauen“ und „Jugend“ auf das neue Finanzierungssystem umgestellt, dann nach und nach die restlichen 74 Arten von Sozialleistungen und Hilfen.

Mit Hilfe einer Sozialkarte können Sie Vorteile im Bereich Verkehr, Wohnen und kommunale Dienstleistungen genießen.

Der Pressedienst der Sozialschutzbehörde Gazeta.uz stellte klar, dass die Karte auch als Personalausweis dienen wird.

Zum Beispiel: In Russland gibt es eine Banksozialkarte – sie ist sowohl ein Zahlungsinstrument als auch eine Vorzugskarte. Mit seiner Hilfe können Sie Einkäufe bezahlen, kostenlos mit öffentlichen Verkehrsmitteln fahren, Rabatte in Geschäften erhalten usw.

Das Staatsoberhaupt wies auch darauf hin, dass durch die Digitalisierung sozialer Dienste 2.000 einsame Menschen, die auf die Pflege anderer angewiesen sind, Hilfe erhalten konnten.

Beispielsweise wurde eine alleinstehende behinderte Frau, die in Navoi lebte, von einem 12-jährigen Kind betreut und besuchte keine Schule. Ihr wurde ein Sozialarbeiter zugewiesen, dank dessen das Kind zur Schule ging und sich der soziale Status der Familie verbesserte.

Das Sozialschutzsystem umfasst 250 Dienstleistungen, aber die Bewohner kennen nicht mehr als die Hälfte davon, sagte Shavkat Mirziyoyev. Beispielsweise nutzen 33.000 Eltern, die Leistungen für die Betreuung eines behinderten Kindes erhalten können, diese nicht.

Um die sozialschutzbedürftige Bevölkerung umfassend zu unterstützen, wies der Präsident an, die Prozesse der Leistungserbringung zu vereinfachen und zu beschleunigen:

Kriterien entwickeln, um die Kategorien der Bedürftigen und die Art der benötigten Hilfe zu bestimmen;
Für jeden bedürftigen Bürger wird ein individuelles Sozialdienstprogramm entwickelt.
Für die „Makhalla Seven“ wird ein einheitlicher Fragebogen zu Sozialdiensten eingeführt.

Alle sozialen Dienstleistungen in der Mahalla werden schrittweise auf der Grundlage einer Sozialdienstvereinbarung erbracht.

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