Über 1 Million US-Dollar werden für ein Instant-Messaging-System über Erdbeben in Almaty ausgegeben

Bis Ende Mai dieses Jahres plant Almaty die Einführung eines Systems zur sofortigen telefonischen Benachrichtigung der Bevölkerung über Erdbeben. Aus dem Budget dafür wurden bereits 475 Millionen Tenge (über 1 Million US-Dollar) bereitgestellt. Akim (Bürgermeister) von Almaty Erbolat Dosayev gab dies auf einer Regierungssitzung bekannt.

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Entwicklung des städtischen Akimat-(Verwaltungs-)Systemsist verlobtzusammen mit dem Ministerium für digitale Entwicklung und dem Ministerium für Notsituationen. „Im Gegensatz zu herkömmlichen SMS verursacht diese Technologie keine zusätzliche Belastung des Netzwerks und ermöglicht eine sofortige und massenhafte Verteilung an alle Teilnehmer, die sich in den Antennenabdeckungsgebieten befinden“, bemerkte Dosayev.

Während der Erdbeben in Almaty am 23. Januar und 4. März 2024 erhielten viele Einwohner und Gäste der Stadt mit erheblicher Verzögerung SMS-Benachrichtigungen über das seismische Ereignis. Es wurde festgestellt, dass die Nachrichten pünktlich gesendet wurden, es jedoch Schwierigkeiten bei der Zustellung an die Abonnenten gab. In diesem Zusammenhang schlugen die Behörden bereits im Winter vor, „langsame“ SMS durch Sofortbenachrichtigungen zu ersetzen.

Was das gestrige Erdbeben betrifft, so bemerkte Erbolat Dosayev, dass die Lage in Almaty am Morgen des 5. März stabil sei, die operative Zentrale funktionsfähig sei, alle Dienste mobilisiert und in einen erweiterten Betriebsmodus überführt worden seien.

Die lebenserhaltenden Einrichtungen sowie der Flughafen, die Bahnhöfe und die U-Bahn funktionieren wie gewohnt. Bisher sind beim Ministerium für Notsituationen 156 Beschwerden über Schäden an sozialen Einrichtungen und Mehrfamilienhäusern in der Stadt eingegangen.

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