Warum der Kaukasus und Zentralasien zu Europas neuen Toren nach Russland wurden

Während die Wirtschaft in Europa lahmt, sind Länder wie Armenien und Georgien im Vorjahr extrem gewachsen. Das liegt an Wladimir Putin sowie an den Sanktionen gegen Russland.

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Die Wirtschaft der Staaten Osteuropas und Zentralasiens ist noch nicht über den Berg. So lautet kurz und bündig die Zusammenfassung des jüngsten Konjunkturausblicks, den die Europäische Bank für Wiederaufbau und Entwicklung (EBRD) Donnerstagfrüh veröffentlicht hat. Auch wenn das Wachstum in einigen Ländern im Vorjahr die Erwartungen übertroffen hat, lasten der Krieg und vor allem die hohe Inflation weiterhin auf den Volkswirtschaften der Region, in der die EBRD tätig ist.

Die EBRD-Regionen – also Osteuropa, Zentralasien, Türkei und das südliche Mittelmeer – sind demnach im Vorjahr um geschätzt 2,4 Prozent gewachsen. Dass das Plus damit höher ausgefallen ist als erwartet, liegt auch daran, dass Haushalte einen Teil ihrer Ersparnisse aufgelöst haben. Im Umkehrschluss bedeutet das, dass mit schrumpfenden Ersparnissen in weiterer Folge auch der Konsum nachlassen dürfte. Für 2023 erwartet die Entwicklungsbank ein Wirtschaftswachstum von 2,1 Prozent in den von ihr betreuten Regionen.

Völlig gegen den Trend verlief die wirtschaftliche Entwicklung im Kaukasus.

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