Deutschland unterstützt die Entwicklung alternativer Energien in Tadschikistan – Ministerium für wirtschaftliche Entwicklung

Durch Förderbeiträge der EU, der Weltbank und der Asiatischen Entwicklungsbank beteiligt sich Deutschland maßgeblich an Investitionen in den erneuerbaren Energiesektor in Tadschikistan. Dies teilte ein Vertreter des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) dem Trend mit.

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Zu den aktuellen von Deutschland geförderten Energieprojekten in Tadschikistan gehören nach Angaben des Ministeriums der Wiederaufbau eines Kleinwasserkraftwerks im tadschikischen Dorf Murghab und der Bau eines Kleinwasserkraftwerks „Sebzor“ in der Region Gorno-Badachschan.

Ziel dieser gemeinsam mit der EU, der Schweiz und der Weltbank durchgeführten Projekte ist es, Tadschikistan bei der Anpassung an die Auswirkungen des Klimawandels zu unterstützen.

Darüber hinaus beteiligt sich Deutschland an Projekten in Tadschikistan im Bereich der nachhaltigen Wirtschaftsentwicklung. Diese Initiativen zielen darauf ab, durch die Förderung ausgewählter landwirtschaftlicher Wertschöpfungsketten die Beschäftigung anzukurbeln und die Einkommensmöglichkeiten zu verbessern.

Das Ministerium fügte hinzu, dass sich die bilaterale Zusammenarbeit zwischen Deutschland und Tadschikistan auch auf den Gesundheitssektor beziehe. Der Schwerpunkt liegt auf der Gesundheit von Mutter und Kind, moderner Familienplanung, Ernährungssicherheit sowie der Kontrolle und Prävention übertragbarer Krankheiten.

Tadschikistan und Deutschland arbeiten seit 30 Jahren zusammen, um eine sozioökonomisch nachhaltige Entwicklung in Tadschikistan zu erreichen. Im Jahr 2020 beschloss die Bundesregierung, die offizielle bilaterale Zusammenarbeit mit einigen Partnerländern, darunter Tadschikistan, auslaufen zu lassen. Bis 2025 werden alle laufenden bilateralen Projekte zwischen den Ländern abgeschlossen sein.

Das Wirtschaftsministerium wies jedoch darauf hin, dass Deutschland Tadschikistan weiterhin durch regionale Entwicklungsinitiativen in Zentralasien unterstützen werde.

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