Kasachstan ist am Bau transafghanischer Eisenbahnen interessiert

Kasachstan sei bereit, sich am Bau der transafghanischen Eisenbahnen zu beteiligen, berichtet LS unter Berufung auf den Pressedienst des Premierministers.

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Ekaterina ZHURAVLEVA

Den Informationen zufolge ist die kasachische Seite bereit, sich an der Umsetzung von Projekten zur Entwicklung des transafghanischen Korridors durch die Lieferung von Materialien für den Oberbau der Eisenbahnstrecke, Schwellen und Befestigungen aus inländischer Produktion zu beteiligen.

Diese Materialien werden insbesondere für den Bau der Bahnstrecken Termez – Mazar-i-Sharif – Kabul – Peshawar und Herat – Kandahar – Spin Buldak verwendet. Es wird darauf hingewiesen, dass dadurch die Lieferzeit von Waren zwischen den Ländern der Region um fast das Zehnfache verkürzt und die Kosten für den Gütertransport gesenkt werden können.

Gleichzeitig wird darauf hingewiesen, dass die Exporte in den kommenden Jahren voraussichtlich um 40 % steigen werden. Gleichzeitig wird erwartet, dass sich das Verkehrswachstum bis 2030 verdreifachen wird.

Es wird berichtet, dass die stellvertretenden Premierminister von Kasachstan und Afghanistan, Serik Zhumangarin und Abdul Ghani Baradar, die Möglichkeit einer Wiederaufnahme des Flugverkehrs zwischen den Ländern erörtert haben. Im Rahmen des Memorandum of Understanding zwischen den Luftfahrtbehörden sind die Luftfahrtunternehmen der Parteien berechtigt, drei planmäßige Passagier-/Frachtflüge pro Woche durchzuführen. Die kasachische Seite ist bereit, diese Frage nach Eingang der Anträge afghanischer Fluggesellschaften zu prüfen.

Während des Treffens präsentierten KTZ-Vertreter außerdem die Export- und Transitfähigkeiten Kasachstans zur Steigerung des gegenseitigen Frachtflusses. Insbesondere sprachen sie über ein Pilotprojekt zur Organisation einer neuen multimodalen Exportroute von Kasachstan über Usbekistan, Afghanistan, Pakistan und dann auf dem Seeweg zum Hafen von Jebel Ali in den Vereinigten Arabischen Emiraten.

„Die neue Route wurde unter Beteiligung von KTZ Express organisiert. Der Exporteur ist die Kazakh Bio Synergy Co., der Frachtlieferpartner ist die Pakistani National Logistics Cell (NLC). Die Verladung der Fracht in der Region Pawlodar hat jetzt begonnen. Das ist In Almaty wird die Ladung in Container verladen und auf die Fahrzeuge des pakistanischen Partners verladen. Von dort aus werden zwei Container über Usbekistan und Afghanistan verschifft auf dem Seeweg zum Hafen von Jebel Ali in den Vereinigten Arabischen Emiraten“, sagte KTZ-Vertreter Bauyrzhan Urynbasarov .

Ihm zufolge beträgt die voraussichtliche Lieferzeit der Waren an ihren Bestimmungsort etwa 20 bis 25 Tage. Mit der erfolgreichen Umsetzung des Pilotprojekts wird eine aktive Entwicklung dieser Richtung und die Anziehung erheblicher Güterverkehrsmengen entlang der neuen Route erwartet.

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