Kasachstan plant, den Anteil erneuerbarer Energiequellen auf 15 Prozent zu erhöhen

Dies erklärte der Premierminister der Republik Kasachstan, Alichan Smailov, bei einem Treffen der Dialogplattform „Kasachstan – die Europäische Union“, an dem Botschafter der EU-Länder sowie Leiter zentraler Regierungsbehörden teilnahmen. Nach Angaben des Premierministers ist die Republik daran interessiert, alle verfügbaren Möglichkeiten für den weiteren Ausbau von Handels- und Wirtschaftspartnerschaften zu nutzen, insbesondere im Bereich grüner Energie und Verkehr.

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Unter Berücksichtigung der Erfahrungen und Erfolge europäischer Länder im Bereich alternativer Energien sind wir an der Umsetzung neuer gemeinsamer Projekte interessiert“, sagte Alikhan Smailov.

Smailov fügte hinzu, dass die Unterzeichnung einer Absichtserklärung im Bereich der Wertschöpfungsketten für nachhaltige Rohstoffe, Batterien und grünen Wasserstoff im vergangenen Jahr ein Meilenstein in dieser Richtung sei. Im Rahmen dieser Zusammenarbeit startete Svevind beispielsweise am 21. Juni ein Projekt zur Produktion von grünem Wasserstoff in der Region Mangistau.

Der Premierminister wies auch auf die zunehmende Rolle der Transkaspischen Internationalen Transportroute (TITR) hin. Derzeit wird daran gearbeitet, Engpässe im mittleren Abschnitt dieses Korridors zu beseitigen. Das Land ist bereit, an der Verbindung des Mittleren Korridors mit dem Transeuropäischen Verkehrsnetz und der Global Gateway-Initiative zu arbeiten.

Auch bei seinen jüngsten offiziellen Besuchen in Aserbaidschan und Georgien informierte der Regierungschef seine europäischen Kollegen ausführlich über die Vereinbarungen und unterzeichnete Vereinbarungen zur Entwicklung von TITR.

Der EU-Botschafter in Kasachstan, Kestutis Jankauskas, wies darauf hin, dass die Umsetzung neuer Projekte im Bereich der erneuerbaren Energiequellen und die Stärkung der Verkehrsanbindung zu den Schlüsselbereichen der gemeinsamen Arbeit für die Zukunft gehören.

„Der Klimawandel ist eine globale Bedrohung. Die Europäische Union hat wiederholt ihr Engagement für den Übergang zu einer emissionsfreien Wirtschaft bis 2050 bekräftigt. Wir möchten Kasachstan auf diesem Weg auch durch konkrete Projekte unserer Unternehmen und Banken unterstützen“, sagte Kestutis Jankauskas .
Darüber hinaus schätzte er regionale Initiativen zur Entwicklung der Transportinfrastruktur und zur Optimierung von Logistikprozessen zur Steigerung des Frachtumschlags entlang des Mittleren Korridors sehr.

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