Usbekistan und China werden die Zusammenarbeit im Bereich der Sicherheit ausbauen

Der chinesische Minister für öffentliche Sicherheit Wang Xiaohong führte in Taschkent Gespräche mit dem Präsidenten und Leiter des Innenministeriums Usbekistans. Besprochen wurden die Zusammenarbeit im Bereich der öffentlichen Sicherheit, der Personalschulung und der Einführung moderner Technologien, der Kampf gegen Cyberkriminalität und andere Themen.

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Am 1. April empfing der usbekische Präsident Shavkat Mirziyoyev das Mitglied des Staatsrates der Volksrepublik China, den Minister für öffentliche Sicherheit Wang Xiaohong, der sich zu einem offiziellen Besuch im Land aufhält.

Nach Angaben des Pressedienstes des Präsidenten wurden bei dem Treffen Fragen der Ausweitung der praktischen Zusammenarbeit und der Koordinierung gemeinsamer Anstrengungen im Kampf gegen moderne Herausforderungen und Sicherheitsbedrohungen erörtert.

Shavkat Mirziyoyev wies auf das Potenzial und die Möglichkeiten einer fruchtbaren abteilungsübergreifenden Zusammenarbeit im Bereich der Strafverfolgung hin.

Als Schwerpunkte wurden der Erfahrungsaustausch und die Durchführung gemeinsamer Veranstaltungen in den Schwerpunktbereichen der öffentlichen Sicherheit, der Einführung moderner Informationstechnologien und innovativer Arbeitsmethoden, der Bekämpfung von Cyberkriminalität, der Ausbildung qualifizierter Fachkräfte und anderen genannt.

Die Parteien diskutierten auch Fragen der regionalen Zusammenarbeit.

Foto: Pressedienst des Innenministeriums Usbekistans.Foto: Pressedienst des Innenministeriums Usbekistans.

Am selben Tag fanden Verhandlungen zwischen Wang Xiaohong und dem usbekischen Innenminister Pulat Bobojonov statt.

Die Minister erörterten Fragen der Stärkung der Zusammenarbeit im Kampf gegen Terrorismus und Extremismus, Drogenhandel und andere Arten der grenzüberschreitenden organisierten Kriminalität.

Die Organisation spezieller Schulungskurse für Strafverfolgungsbeamte im Bereich der Bekämpfung von Cyberkriminalität und digitaler Forensik sowie die Einrichtung einer Zusammenarbeit zwischen dem Forschungsinstitut für Kriminologie des Innenministeriums und vier Forschungszentren des Ministeriums für öffentliche Sicherheit der Volksrepublik China berücksichtigt werden.

In einer Erklärung des Pressedienstes des Innenministeriums heißt es, dass die systematische Zusammenarbeit bei der Bekämpfung des internationalen Terrorismus, des Extremismus und der grenzüberschreitenden Kriminalität sowie der Gewährleistung der öffentlichen Sicherheit in den letzten Jahren ein neues Niveau erreicht habe. „Der Informations- und Erfahrungsaustausch zwischen den Ministerien, die Fortbildung des Personals und bilaterale Besuche werden intensiv durchgeführt“, heißt es in der Mitteilung.

Als Ergebnis des Treffens wurde ein Kooperationsprogramm für 2024–2025 zwischen den beiden Ministerien beider Länder unterzeichnet.

Gazeta.uz

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